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Kurznachrichten – Juni 2020

Praktikum und Corona

Samuël (20) und Manasse (22) sind zwei Studenten der ETF (Evangelische Theologische Faculteit Leuven), die seit mehreren Wochen ein Praktikum bei VIANOVA absolvieren. Samuels Aufgaben bestehen hauptsächlich darin, die Gemeinschaft in Hannuit zu unterstützen und sich außerdem in die Gesellschaft zu integrieren. Manasse unterstützt das neue VIANOVA-Projekt in Sint-Truiden und außerdem den allgemeinen Betrieb von VIANOVA als Organisation.

Aufgrund der Corona-Maßnahmen nahm ihr Praktikum eine merkwürdige Wendung, und unsere Praktikanten können so viele ihrer Aufgaben nicht mehr ausführen. „Es ist schade, dass unser Praktikum jetzt so verläuft, aber die Corona-Zeit bietet auch viele Möglichkeiten. Alles geht ruhiger zu, wir haben zusätzliche Zeit zum Nachdenken und wir werden ermutigt, neue Initiativen zu beginnen. Zusammen mit Samuel und einem anderen Freund haben wir eine virtuelle Gebetsgruppe gegründet. Wir kommen an jedem Arbeitstag zusammen, um zu beten“, sagt Manasse.

Samuel ergriff die Initiative, sich in seine eigene Umgebung zu integrieren. Er schrieb Briefe und Karten an die Nachbarn und fragte sie, ob er bei irgendetwas helfen könnte. „Ich finde es toll, darüber nachzudenken, wie ich mich in dieser Zeit nützlich machen kann und welche neuen Initiativen für andere einen Mehrwert bedeuten“, sagt Samuël. Samuël erfand das virtuelle VIANOVA-Kaffeetrinken. Alle VIANOVA-Mitarbeiter treffen sich jetzt wöchentlich für einen lockeren Austausch.

** Dieser Artikel wurde in den ersten zwei Wochen der Ausgangssperre geschrieben. Natürlich haben unsere Praktikanten später noch viele andere Aufgaben übernommen, an denen sie von zu Hause aus arbeiten konnten.

Pieter Jan & Febe

Pieterjan & Febe B. haben schon seit einigen Jahren den Wunsch, eine christliche Gemeinschaft zu gründen. “Als VIANOVA ihre neue Vision bekanntmachte, merkten wir, dass diese Vision in vielen Bereichen der von uns ähnelte. Weil wir es wichtig finden, zu einem Team zu gehören, haben wir uns dann an Vianova gewandt. Nach einigen Begegnungen haben wir uns für eine Zusammenarbeit entschieden“, sagen Pieterjan & Febe. Pieterjan & Febe sind seit Anfang Mai offiziell neue VIANOVA-Mitarbeiter.

Das junge Ehepaar ist vorigen Sommer aus einem besonderen Grund von Brüssel nach Tielt umgezogen: “Als wir die kirchliche Karte von Flandern näher betrachtet haben, stellten wir fest, dass es in bestimmten Regionen ‘leere Flächen’ gibt. Da Tielt mitten in einer solchen ‘leeren Fläche’ liegt, schien uns das der ideale Ort zum Wohnen und eine christliche Gemeinschaft zu gründen. Febe ist Mitarbeiterin bei der Personalabteilung der Stadt Tielt, und Pieterjan ist evangelischer Religionslehrer an der weiterführenden Schule.

„In Tielt leben einige Christen, aber aufgrund der COVID-19-Situation mussten wir unser erstes Treffen absagen. Es ist sehr schwierig, unsere Beziehungen über Internet weiter auszubauen, da wir diese Leute noch nicht kennen. Wir hoffen, dass alles bald wieder vorbei ist, damit wir unsere Stadt und ihre Einwohner besser kennenlernen können“, sagen Pieterjan & Febe.

Expressé

Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurde das „Café Expressé“ geschlossen. Wir haben die Türen am 10 Juni wieder geöffnet. Beten Sie mit uns für alle Beziehungen, die bisher im Café entstanden sind. Wir sind mit einigen Personen in Kontakt geblieben und haben unser Netzwerk von Kontakten während der Ausgangssperre durch andere Mittel erweitert. Wir freuen uns darauf, diese lieben Kunden wiederzusehen. Beten Sie auch dafür mit uns, dass Gott einen Vollzeitmitarbeiter (M/F) sowie mehrere junge freiwillige Mitarbeiter entsendet. Zögern Sie nicht, Expressé finanziell zu unterstützen. Ihre Spenden ermöglichen es uns, den Kredit der Renovierungskosten zurückzuzahlen.

Kinderarbeit

Die monatlichen Kinderclubs werden bis Ende Juni ausgesetzt, aber die Arbeit von La Courte Echelle (Kinderabteilung) geht weiter. Während des Lockdowns nahm sich das Team die Zeit, an den Animationsprogrammen zu arbeiten und sogar einen zu aktualisieren. Weil die Chance groß ist, dass wir im Juli die Evangelisationswochen nicht durchführen dürfen, hoffen wir jedoch, dass wir den Kindern im August große Abenteuer anbieten können – wir werden einen Weg finden. Lasst uns gemeinsam beten, dass all diese Absagen den Beziehungen, die wir mit den Kindern und ihren Familien entwickelt haben, nicht schaden.